Ein Haus als Spiegel des 20. Jahrhunderts: Michael Batz erzählt in Das Haus des Paul Levy die Geschichte eines Hamburger Mehrfamilienhauses und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Aus akribischer Recherche, Zeitzeugenberichten und detektivischer Spurensuche entsteht ein eindringliches Bild jüdischen Lebens, bürgerlicher Selbstbehauptung und der schrittweisen Entrechtung und Vertreibung durch die Nationalsozialisten.
Mit dieser Arbeit gelingt Matthias Gemählich eine äußerst differenzierte Darstellung der Rolle Frankreichs während des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses, mit der ihm eine Pionierleistung gelungen ist.
Ein ganz privates Foto, hinter dem eine bewegende Geschichte steht.
Anne Lister hat ein Tagebuch hinterlassen, das weit über den Rahmen rein privater Aufzeichnungen hinausgeht. Viele hundert Seiten, teils verschlüsselte Passagen und eine ungewöhnliche Offenheit im Blick auf ihre lesbischen Liebesbeziehungen, ihren Alltag in West Yorkshire und ihre Reisen durch Europa und bis in den Kaukasus machen dieses Tagebuch zu einem herausragenden Selbstzeugnis des 19. Jahrhunderts.
Für alle Fans kolorierter, historischer Postkarten. Gefunden in einem Charitiy Shop in Nordengland.
Eine zwanzigjährige Filialleiterin sah sich Ende April 1945 in einer oberbayerischen Stadt gleich mit zwei Problemen konfrontiert: Ihre Filiale wird durch Artilleriebeschuss schwer beschädigt und die einrückenden amerikanischen Truppen lassen den Tresor aufbrechen.
Im Oktober 1929 sind in Berlin und ganz Deutschland die Goldenen Zwanziger Jahre nur noch ein Schatten ihrer selbst und das Menetekel der untergehenden Weimarer Republik steht überdeutlich am Firmament. Peter Walther zeichnet diese gesellschaftlich bewegte und politisch hoch brisante Zeit bis zur Machtübernahme der NSDAP Anfang 1933 nach. Mittels ausgewählter Biografien und einer anschließenden Darstellung des politischen Geschehens im Berliner Regierungsviertel entsteht ein faszinierendes und überaus lebhaftes Bild jener Jahre.